Wochen-Preview: 26. Juni - 2. Juli 2017

Konzerte und Termine der premiertone-Künstler

Bunt gemischt ist das Programm, das sich in dieser Woche bietet: Von Kammermusik über Musiktheater bis hin zu mehreren Solokonzerten ist von allem (und für jeden) etwas dabei!

Solistisch tritt Sophia Jaffé in Erscheinung: Sie konzertiert am 1. Juli gemeinsam mit den Neubrandenburger Philharmonikern unter Sebastian Teewinkel im Seebad Ückeritz auf Usedom, auf dem Programm steht das Violinkonzert D-Dur von Ludwig van Beethoven. Beim Rheingau Musik Festival in Wiesbaden ist zudem am 30. Juni Claudio Bohórquez mit den Rokoko-Variationen von Tschaikowsky zu hören. Er wird begleitet von der Colombian Youth Philharmonic unter Andrés Orozco-Estrada. Ein besonderes Highlight schließlich ist das Konzert von Mikayel Hakhnazaryan am 2. Juli in Jerewan (Armenien): Hier steht die armenische Erstaufführung des Cellokonzerts „Beichte“ von Loboda auf dem Programm, zudem interpretiert Mikayel gemeinsam mit dem National Chamber Orchestra of Armenia unter Gevorg Gharabekyan das „Andante cantabile“ von Tschaikowsky.

Neue Musik erklingt in einem Konzert in der Pinakothek der Moderne in München, das Clemens Schuldt am 1. Juli dirigiert: Zu hören sind mehrere Werke des Komponisten Hans Abrahamsen, Solistinnen sind Carolin Widmann und Tanja Zapolski. Ein zweites Konzert leitet Clemens Schuldt am 2. Juli in Wiesbaden im Rahmen des Rheingau Musik Festivals: Dort spielt das Münchner Kammerorchester zusammen mit Arabella Steinbacher, Ana Chumachenco, Lisa Batiashvili, Veronika Eberle, Daniel Röhn und Rudens Turku unter anderem Konzerte für drei und vier Violinen von Bach, Leclair, Telemann und Vivaldi.  

„Sextuor – Die Entstehung der Arten“ ist ein Musiktheater des griechischen Komponisten Georges Aperghis. Zu hören ist das Werk am 1. Juli in Heidenheim im Rahmen des Festivals ZEITGENOSSEN 2017 unter Mitwirkung der Cellistin Esther Saladin. Und damit nicht genug des (modernen) Musiktheaters: An der Komischen Oper Berlin dirigiert am 2. Juli Steven Sloane die Oper „Medea“ von Aribert Reimann.

In der Musikhochschule Stuttgart ist am 27. Juni Andra Darzins mit Kammermusik aus der Romantik zu hören: Gemeinsam mit Prof. Gundula Schneider und Teru Yashimoto sowie Prof. Markus Hadulla interpretiert sie Werke von Robert Schumann und Johannes Brahms. Musik von Beethoven, Chausson, Bruch und Piazzolla steht beim Konzert von Barbara Buntrock und ihrem Wupper-Trio am 26. Juni in Wuppertal auf dem Programm und Thorsten Johanns ist am 1. Juli für ein Triokonzert mit Nina Karmon und Oliver Triendl in Leitheim zu Gast. Nicholas Rimmer und Oren Shevlin wiederum wiederholen gemeinsam mit weiteren Musikern am 26. Juni in Bonn ein Konzert zu Ehren des französischen Komponisten Charles Koechlin, das bereits in der vergangenen Woche in der Reihe in der Reihe KammerMusik für Köln zu hören war. Gemeinsam mit dem Kuss Quartett ist Mikayel Hakhnazaryan in dieser Woche zu Gast bei der kulturradio Klassik-Lounge am 26. Juni im Watergate-Club in Berlin, ein weiteres Konzert des Quartetts findet am 28. Juni in Burgwedel statt.

Zu guter Letzt sind auch in dieser Woche wieder einige premiertone-Künstler im Ausland unterwegs: So konzertiert Jonian-Ilias Kadesha am 2. Juli beim Boswiler Sommer in der Schweiz, Jan Schultsz ist am 2. Juli beim Eröffnungskonzert der von ihm gegründeten Brassweek Samedan am Klavier zu hören, das Percussion-Duo DoubleBeats tritt am 1. Juli beim Strefa Ciszy Festival in Warschau auf und das Trio Karénine spielt am 29. Juni in Royan.

Wettbewerbe

Auch einige Bewerbungsfristen für Wettbewerbe enden in dieser und der folgenden Woche: Bis zum 28. Juni können sich Pianisten für den Premio Roberto Melini anmelden, der sich insbesondere der russischen Klaviermusik widmet. Noch bis zum 1. Juli läuft die Bewerbungsfrist für den Internationalen Musikwettbewerb Köln, dieser ist für Gesang (Schwerpunkt Oper/Operette) ausgeschrieben. Für Komponisten schließlich ist möglicherweise der Wettbewerb der London Music Society interessant: Hier können Komponisten aller Altersstufen noch bis zum 7. Juli ein Werk für Streichorchester von maximal 12 Minuten Länge einreichen.